Pressemitteilung vom 09.03.2017

Uruguay - The last big farm


Deutsche Gastronomen auf Entdeckungsreise in Uruguay

Hamburg, den 09. März 2017. Ueber der gruenen Huegellandschaft im Sueden Uruguays scheint die Sommersonne auf die saftig gruenen Wiesen der Pampa, als die zehn-koepfige deutsche Gruppe ihre Blicke über weitläufige Weiden schweifen laesst. Vor ihnen treiben Gauchos kraeftige Tiere der englischen Rassen Hereford und Black Angus, die zur Estancia Sierra de los Caracoles gehören, zusammen.

Die Estancia und die Rinderherden gehören dem Rinderzüchter Dr. Mauricio Rodríguez, der rund 2.000 Rinder hält und sich gemeinsam mit seinem Sohn und vier Gauchos um die Tiere kümmert. Für den deutschen Organisator Karl-Heinz Krämer, Vorstand der Block Foods AG, sind die Besuche in Südamerika von großer Bedeutung. Im Unternehmen in Hamburg kümmert sich Karl-Heinz Krämer unter anderem um die Rohstoffsicherung für die Block House Fleischerei und somit auch für die Block House Restaurants sowie für Kunden aus Gastronomie und Hotellerie.


„Einmal jährlich komme ich nach Uruguay, besuche Lieferanten, Farmer und die Schlachthöfe, um im direkten Kontakt und Austausch zu bleiben. Wir haben einen eigenen Mitarbeiter von Block House vor Ort, der sich nur um die Qualitätssicherung in Uruguay kümmert. Die Rinderzucht in Uruguay befindet sich in allen Bereichen auf einem sehr hohen Niveau, die Zusammenarbeit ist seit vielen Jahren sehr vertrauensvoll“, erzählt Krämer. Unter den Teilnehmern der Reisegruppe, die in Zusammenarbeit mit Block House, der Einladung des Nationalen Fleischinstitutes INAC (Instituto Nacional de Carnes) in Uruguay gefolgt sind: deutsche Spitzengastronomen und Medienvertreter. Die INAC kümmert sich um die Qualitätssicherung und Vermarktung des Rindfleisches in Uruguay und möchte den deutschen Besuchern ein Bild ihres Landes und ihrer Rinderzucht vermitteln.  Dabei stand auch die Verkostung und der Genuss verschiedener Rindfleischqualitäten aus Uruguay im Fokus der Reise.  Der Zwei-Sterne-Koch aus dem Louis C. Jacob in Hamburg, Thomas Martin, ist einer der Mitreisenden: „Uruguay ist ein faszinierendes Land. Für mich als Koch sind die Aufzuchtbedingungen und die damit verbundene Fleischqualität von besonderem Interesse. Die klimatischen Bedingungen sind hier optimal, die Rinder sind ganzjährig auf der Weide und können sich frei bewegen. Die Aufzucht erfolgt unter geradezu idyllischen naturnahen Bedingungen.“     

Weidezäune unterbrechen das Land. Sie ermöglichen das Beweiden der verschiedenen Koppeln. Uruguay ist das einzige Land Lateinamerikas, das sich komplett außerhalb der Tropen befindet und zu drei Vierteln aus Gras- und Weideland besteht, soweit das Auge reicht. In der so genannten Schweiz Südamerikas achten die Rindfleischproduzenten auf die erforderlichen Faktoren: 13 Mio. Hektar saftig grüne Weideflächen, unbelastete Futtergräser, keine Zufütterung von Kraftfutter, der gesetzlich vorgeschriebene Verzicht von Hormonen und Antibiotika als Masthilfe sowie kompromisslose Hygiene- und Arbeitsstandards. Die Rinder sind ständig auf den Weideflächen und fressen ausschließlich Gras. Sternekoch Johann Lafer blickt fasziniert auf die sich in Bewegung setzende Hereford-Rinderherde: „Ich bin Koch aus Leidenschaft und für mich ist es wichtig, immer wieder Neues zu entdecken und zu lernen. Das Produkt ist der Star und deshalb bin ich stets auf der Suche nach dem „besten Lebensmittel“. Dabei spielt das Fleisch eine zentrale Rolle. In Uruguay fressen die Rinder ganzjährig grünes und saftiges Gras, daher erhält das Fleisch ein kräftigeres Aroma und einen wunderbaren, intensiven, natürlichen Geschmack. Für mich, als kleiner Junge von einem Nebenerwerbs Bauernhof aus der Steiermark, ist es eine unglaubliche Erfahrung diese naturbelassene Aufzucht hautnah zu erleben.“ Block House ist in Deutschland der größte Importeur von Rindfleisch aus Uruguay, die Zusammenarbeit pflegen beide Seiten seit 30 Jahren. In Uruguay werden vornehmlich Hereford- und Angusrinder gezüchtet als auch Kreuzungen aus beiden. Auf 3 Mio. Einwohner kommen in Uruguay 12 Millionen Rinder. Genauer: auf 1.000 Einwohner kommen in Uruguay 3.489 Rinder. Damit liegt Uruguay in der Statistik auf Platz 1.

Während ihres Aufenthalts besuchte die Gruppe neben zweier Rinderfarmen auch zwei Schlachtbetriebe, um sich einen Eindruck der sehr hohen Qualitätsstandards machen zu können. Das Thema Tierwohl wird in Uruguay groß geschrieben. Alle Schlachthöfe entsprechen den neuesten Anforderungen. Mit dieser hohen Qualität und modernen Methoden möchte Uruguay den deutschen Markt von seiner Fleischqualität überzeugen.

Sternekoch Thomas Martin (Louis C. Jacob), INAC Küchenchef Alvaro Verderosa,  Sterneköche Johann Lafer und Lutz Niemann

Die deutsche Gruppe in Montevideo

Karl-Heinz Krämer (Vorstand Block Foods AG), Johann Lafer, Lutz Niemann (Maritim Seehotel), Thomas Martin (Louis C. Jacob)

Rindfleisch aus Uruguay auf dem Grill

Johann Lafer und Thomas Martin

Estancia Sierra de los Caracoles

Hereford-Rinder

Johann Lafer und Thomas Martin

Johann Lafer


Johann Lafer, Federico Stanham Piñeyro (Präsident der INAC), Thomas Martin, Karl-Heinz Krämer

Angusrinder

Gaucho, Johann Lafer, Karl-Heinz Krämer, Thomas Martin

Johann Lafer, Rinderzüchter Dr. Mauricio Rodríguez, Thomas Martin

Die deutsche Gruppe und die INAC beim Besuch eines Schlachthofes

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